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Interview: DER KULINARIKER TRIFFT Giorgi Darbaidze

Weinkenner, Onlineshop-Betreiber & Opern-Sänger Giorgi Darbaidze wurde von dem Magazin KULINARIKER zu den auserlesenen, georgischen Weinen aus seinem Onlineshop, zu der Tradition und den religiösen Bräuchen bei der Weinherstellung sowie zu der Verbindung von Musik und des besonderen Qvevri Weins aus Georgien interviewt.
Lesen Sie hier das ganze Interview geführt von KULINARIKER.de über die Qvevri Weine aus der Amphore und dem engen Zusammenhang mit Musik und Göttlichkeit!

Hier geht's zum Interview. 

Geographische Lage des georgischen Weinbaus

Georgien liegt an der Kreuzung zwischen Europa und Asien, zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer. Der Weinbau und die Weinbereitung befinden sich im mittleren und westlichen Teil des Großen Kaukasus, zwischen 410 07 '_ 430 35' und dem östlichen Längengrad von 400 05 '- 460 44. Die Auswirkungen sind natürlich Vielfalt der Bedingungen und die beste Umgebung für die Herstellung von originellen, qualitativ hochwertigen und qualitativ hochwertigen Winzern -meghvineobis Entwicklung.


Die Fläche des Landes ist in zwei makroökonomische Bereiche unterteilt, die auf den deutlich unterschiedlichen Merkmalen des Weinbaus und der Weinbereitung beruhen: Ost- und Westgeorgien.
Ostgeorgien taucht in das Kaspische Meer ein und zeichnet sich durch einen gemäßigten kontinentalen, trockenen, subtropischen Übergang aus.
Westgeorgien steht unter dem Einfluss des Schwarzen Meeres und zeichnet sich durch feuchtes subtropisches Klima aus.

Die Georgische Sprache

 
Georgisch zählt zu den Ältesten Sprachen der Welt und zu den schwierigsten. Sie gehört zur Kartwelischen Sprachgruppe, die völlig eigenstendig besteht und mit keiner anderen Sprachgruppe und keiner der benachbarten Sprachen (slawisch, indogermanisch, iranisch) verwandt ist.
Die georgische Schrift hat ebenfalls eine lange Tradition, Älteste Funde georgischer Schriftzeichen stammen aus dem 5. Jahrhundert. v.ch.
Der Kaukasus war den Handelsreisenden im frühen Mittelalter bekannt als "Berg der Sprachen", der Historiker Plinius berichtete, dass die Römer mehr als hundert Übersetzer benötigten, um ihre Geschäfte zu tätigen.
Die meisten Sprachen sind inzwischen verdrängt und ausgestorben. Die georgische Sprache hat sich als eine der ältesten lebenden Kultursprachen der Erde erhalten. Man zählt sie zur "südkaukasischen" bzw. "kartwelischen" Sprachgruppe.
Georgisch, eine der Ältesten Kultursprachen
Linguistische und archäologische Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Georgier die Urbewohner des Kaukasus sind. Ihre Heimat war der Raum zwischen dem Großen und Kleinen Kaukasus bis Nordmesopotamien, wo sie seit dem 5. - 4. Jahrtausend v. Chr. mit den ur-indoeuropäischen und ur-semitischen Sprachsystemen in Berührung gekommen waren.
 
Die Kartwelische Sprachgruppe besteht heute aus nur noch drei Sprachen: Mengrelisch-Lasisch, Swanisch und Georgisch. Alle drei Sprachen werden innerhalb des Landes gesprochen, Georgisch ist davon die einzige Literatursprache.
Wissenschaftler vermuten den Ursprung der georgischen Schrift in der Regierungszeit des König Parnawas aus dem 4. Jh. v. Chr. In einem Französisch- Italienischem Dokument von 1819 aus der Bibliothek des Vatikan, das vermutlich auf andere, frühere Quellen zurückgeht, endet sich die Anmerkung, König Parnawas habe die georgische Schrift "verbessert".
Die georgischen Schriftzeichen zählen zu den vollkommensten und originellsten. Es gibt 33 Buchstaben, die dem Klang der georgischen Sprache soweit angepasst sind, dass, wer die Schrift gelernt hat, jedes geschriebene georgische Wort auch richtig aussprechen kann, sie unterscheidet nicht zwischen Groß und Kleinbuchstaben.
Seit 2016 zählen die drei Varianten das georgische Alphabets zum UNESCO Weltkulturerbe!

Die Georgische Schrift und  Grammatik

 
Die georgische Grammatik zeichnet sich durch außergewöhnliche Komplexität aus: Es
 
gibt drei Arten der Verneinung, 7 Fälle und 11 verschiedene Zeiten bzw. Modi. Eine
 
Diese unüberbietbare Elastizität des Verbs endet sich auch im Baskischen, eine sprachliche Parallele, womit Wissenschaftler einen möglichen urgeschichtlichen Zusammenhang zwischen Basken und Georgiern begründen. In keiner anderen Sprachen ist das sonst möglich. Nicht zuletzt deshalb genoss die georgische Sprache lange den Ruf, "unlernbar" zu sein.

UNESCO nominiert Georgische Weinbautradition

 

UNESCO nominiert Georgische Weinbautradition und Zubereitungstechniken als Weltkulturerbem am Dezember 06, 2013

Die UNESCO hat die Georgische Quevri Weinherstellungsmethode entgültig in das “intangible heritage”-Welterbe aufgenommen. Georgien hat eine über 8000 jährige Weinbautradition und ist damit eines der Ursprungsländer des Weinbaus.
Die Quevri (von georgisch ქვევრი = "Amphore") ist ein Tongefäß zum traditionellen Ausbau für die trockenen Weine Georgiens.
Das überlieferte Ausbauverfahren, das seit der Antike in Georgien angewandt wird, besteht darin, Amphoren mit Trauben oder Traubensaft verschlossen im Boden zu vergraben, wo das Produkt monatelang unter konstanten Temperaturen und weitgehendem